Fulda-Gap und Fatima-Madonna

Vom Point-Alpha, dem Grenzpunkt, wo sich auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland US-Soldaten, auf DDR-Gebiet DDR-Soldaten gegenseitig beobachteten, fährt man über die Landstraße durch das Fulda-Gap. Unweit von Fulda sieht man dann in einiger Entfernung auf dem Petersberg einen Hügel, im Volksmund „Marienküppel“  genannt.

Blick von Osten Richtung Fulda
Lage des Fatima-Hügels, der Gedenkstätte "Point Alpha" und Standort des Fotographen

Blick vom Fatima-Hügel Richtung Nord-Osten

Bild in hoher Auflösung

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Auf diesem „Fatima-Hügel“, befindet sich eine Fatima-Gebetsstätte, die dem Fatima-Weltapostolat gehört.

Vorausschauend hat der frühere Leiter des Fatima-Weltapostolates, Ludwig Vogel, hier mehrere Parzellen Land für ein späteres Fatima-Heiligtum erworben.

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Die Fatima-Muttergottes und Russland, am Fulda-Gap standen sich beide sozusagen gegenüber. Am 13. Juli 1913 sagte Maria zu den Kindern:

„…Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat Pius XI. ein anderer, schlimmerer Krieg beginnen… Um dies zu verhüten, werde ich kommen, die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz und die Sühne-Kommunion an den ersten Samstagen zu fordern.

 

Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland zu bekehren, und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird Russland seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören, die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben. Verschiedenen Nationen werden vernichtet werden...“

 

Am 25. März 1984 hat Papst Johannes Paul II. diese Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens vollzogen. Am 9. November 1989 fiel die Mauer und damit der Eiserne Vorhang. Der Kalte Krieg zwischen Ost und West, der 1947 begonnen hatte, war zu Ende. Am 21. November 1990 wurde der Ost-West-Konflikt formell beigelegt.