Erscheinung in Ponteveda 1926

Erscheinung in Ponteveda 1925

Grundlage der Herz-Mariä-Sühnesamstage

Sr. Lucia hat kurz nach ihrer Ankunft im Kloster in Pontevedra Erscheinungen des Jesuskindes und der Gottesmutter. „Am 10. Dezember 1925 erscheint ihr die Heiligste Jungfrau in ihrer Klosterzelle und seitlich, in einer leuchtenden Wolke, ein Kind.

Das Kind sagt:

„Habe Mitleid mit dem Herzen deiner heiligsten Mutter, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen es ständig durchbohren, ohne dass jemand einen Sühneakt machen würde, um sie herauszuziehen.“

 Darauf sagt die Heiligste Jungfrau:

„Meine Tochter, sieh mein Herz umgeben von Dornen, mit denen es die undankbaren Menschen durch ihre Lästerungen und Undankbarkeiten ständig durchbohren. Bemühe wenigstens du dich, mich zu trösten und teile mit, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde mit allen Gnaden, die für das Heil dieser Seelen notwendig sind, beizustehen, die

· fünf Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten,

· die heilige Kommunion empfangen,

· einen Rosenkranz beten und

· mir während 15 Minuten durch Betrachtung der 15 Rosenkranzgeheimnisse Gesellschaft leisten

· in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten."

5 Herz-Mariä-Sühnesamstage — 5 Arten der Beleidigungen

1. Lästerungen gegen ihre Unbefleckte Empfängnis

2. Lästerungen gegen ihre Jungfräulichkeit

3. Lästerungen gegen ihre Gottesmutterschaft, verbunden mit der Ablehnung Mariens als Mutter aller Menschen

4. Beleidigungen jener, die öffentlich versuchen, den Kinderherzen Gleichgültigkeit, Verachtung oder sogar Hass gegen dieses Mutterherz einzuflößen.

5. Beleidigungen jener, die sie in ihren heiligen Bildern verunehren.

Die Beleidigungen der Muttergottes stellen gleichzeitig eine Beleidigung Gottes dar. Deshalb ist Sühne erforderlich.