Woher kommt uns Hilfe?

Es ist nicht immer leicht, Unterstützer und Helfer für die Verbreitung der Botschaft von Fatima zu finden. Die Muttergottes hat aber oft Überraschungen für uns. Diakon Walter Karger, der Vorsitzende unseres Apostolats in Deutschland erhielt Anfang Januar Post vom Präsidenten des Fatima-Weltapostolats, Prof. Michael Ogunu, aus Nigeria. Prof. Ogunu sprach die Bitte aus, mit einem Mann aus Nigeria Kontakt aufzunehmen, der in Deutschland bei Erfurt lebt und gern die Herz-Mariä-Sühnesamstage mitfeiern möchte.

Da in der Diözese Erfurt viel für die Verbreitung der Botschaft geschieht, wurde der Kontakt zu den dortigen Betern aufgebaut. Inzwischen hat man sich mehrfach getroffen und es wurde ein kleines Interview mit John Emeka Ojeh geführt:

John Emeka Ojeh aus Nigeria

John stellte sich zunächst vor:
Mein Name ist John Emeka Ojeh, ich bin 53 Jahre alt und seit meinem sechsten Lebensjahr in Enugu, Nigeria, Mitglied des Weltapostolats von Fatima.

Ich bin im Oktober 2022 in Deutschland angekommen.

  • Wie haben Sie uns kontaktiert?

Der internationale Präsident des Weltapostolats von Fatima, Prof. Michael Ogunu, schrieb mir, um mich Diakon Karger (dem nationalen Vorsitzenden) vorzustellen, der mich dann den Betern in Erfurt vorstellte.

  • Wie haben Sie für unsere Liebe Frau in Nigeria gearbeitet?

Ich habe fast 50 Jahre meines Lebens dem Dienst Unserer Lieben Frau in Nigeria durch das Weltapostolat von Fatima gewidmet und habe in verschiedenen Funktionen gedient:

Auf Landesebene: Von 2006 bis 2014 war ich Präsident des Weltapostolats von Fatima, Lagos, Nigeria.

Auf nationaler Ebene: Von 2012 bis 2016 war ich Nationalsekretär des Weltapostolats von Fatima, Nigeria.

Von 2021 bis 2022 war ich Vorsitzender des National Caretaker/Transition Committee (organisierte und leitete die Wahlen, die die derzeitigen Nationalämter hervorbrachten), Weltapostolat von Fatima, Nigeria.

  • Wer betet in Nigeria für uns?

Bei meinem ersten Treffen mit Frau Roswitha Kümpel und nach unseren Gesprächen schickte ich ein Bild unseres Treffens und des Zwecks unserer Gespräche an die WhatsApp-Plattform des Weltapostolats von Fatima, Nigeria. Sofort wies die Nationalpräsidentin, Lady Mary Egbuna, alle Kapläne an (Reverend Patres), Messen für den Erfolg unserer Evangelisierung/ unseres Apostolats in Thüringen/Deutschland zu lesen und alle Mitglieder dazu aufzufordern, jahrzehntelang ununterbrochen den Rosenkranz zu Unserer Lieben Frau zu beten, ebenfalls aus der gleichen Absicht.

Und seitdem versichert mir der nigerianische Nationalpräsident immer wieder die Gebete der WAF Nigeria für den Erfolg der Evangelisierung/des Apostolats in Thüringen/Deutschland.

  • Was möchten Sie für Maria in Deutschland/Thüringen tun?

Es geht es darum, die Gottesmutter bekannter zu machen durch die Verbreitung der Fatima-Botschaft, die Sie (Unsere Liebe Frau) 1917 den drei kleinen Hirtenkindern überbrachte. Weiter werden wir uns bemühen, die Feier der Herz-Mariä-Sühnesamstage in allen Pfarreien in Thüringen und Deutschland bekannt zu machen.

Ist es nicht ein großartiges Zeichen, dass uns hier in Deutschland Hilfe aus Afrika geschickt wird und dass in Afrika für uns gebetet wird? Wir sollten zutiefst dankbar sein.