Himmlische Gnadenerweise auf die Fürsprache der Muttergottes von Fatima in der St.-Josefs-Kapelle am Tränkhof
30. März bis 06. April 2021

Der Besuch der Fatima-Pilgermadonna im kleinen Rhöndorf Tränkhof bei Poppenhausen an der Wasserkuppe (Diözese Fulda) vom Dienstag der Karwoche bis zum darauffolgenden Dienstag in der Osteroktav 2021 war wieder mit vielen himmlischen Gnadenerweisen verbunden und hoffentlich nicht der letzte Besuch der Muttergottes hier bei uns in der Rhön!
Bereits im letzten Jahr hatte unsere Familie das besondere Privileg, die Madonnenstatue vom Karsamstag über die Ostertage in unserem Haus beherbergen zu dürfen. Viele Gnaden wurden unserer Familie im vergangenen Jahr 2020 zuteil. Ein ganz besonderes Glück war es, dass wir ein neugeborenes, gesundes Mädchen zur Adoption in unsere Familie aufnehmen durften.
In diesem Jahr kam der Anruf von Frau Faulstich, die für die Reiseroute der Pilgermadonna im Bistum Fulda verantwortlich ist, spontan: „Lieber Herr Näder, wollen Sie die Fatima-Madonna wieder für ein paar Tage mit nach Tränkhof nehmen. Sie haben doch dort eine so schöne Josefs-Kapelle. Das würde im vom Papst ausgerufenen Josefs-Jahr sicher gut passen …“
Tatsächlich gibt es die kleine St.-Josefs-Kapelle am Tränkhof. Sie wurde vom örtlichen Kapellenverein im neo-barocken Stil in Eigeninitiative erbaut und vom damaligen Fuldaer Weihbischof Dr. Ludwig Schick (heute Erzbischof der Diözese Bamberg) im Jahr 2000 eingeweiht. Wer die Kapelle kennt, kommt gerne, um die Stille zu genießen und um zu beten.
Ein Besuch der Kapelle als Ausgangspunkt für eine Wanderung in Gottes schöner Natur oder einfach nur, um eine Kerze in der Opferkerzenstation für einen lieben Menschen anzuzünden, lohnt sich immer. Bestaunen kann man dabei auch das Josefs-Fresko an der Außenfassade sowie die vier Bilder über das Leben des heiligen Josef in den Dachschrägen innen.
Selbstverständlich wollten wir es der Pilgermadonna ermöglichen, an diesem Ort zu Gast zu sein! Meine Antwort stand von daher sowie auch geprägt durch die positiven Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr sofort fest: „Vielen Dank, dass Sie wieder an uns denken, liebe Frau Faulstich! Wann darf ich die Pilgermadonna im Fatima-Weltapostolat abholen?“
Der 1. Vorsitzende des Kapellenvereins, Walter Bernhard, stimmte, als er von der Idee hörte, die Pilgermadonna in der Kapelle aufzustellen, sofort zu. Da die Kapelle am Nachmittag des Karsamstags ohnehin für das Osterfest vorbereitet wurde, brachte ich die Muttergottesstatue an diesem Tag in die Kapelle, wo sie einen schönen Platz in der Nähe der Josefs-Figur fand.
So konnten alle Gläubigen, die zum Osterfest die Kapelle besuchten, die von Papst Paul VI. für Deutschland geweihte Fatima-Madonna begrüßen und ein Ave Maria beten. Sicherlich auch ein wenig ein Abbild des Lebens der Heiligen Familie in Nazareth: Dort, wo Josef ist, ist auch Maria in der Nähe. Und natürlich zierte die Statue des auferstandenen Jesus den Altar!
Walter Bernhard bedankte sich mit den Worten: „Danke, dass Du die Madonna in unserer Kapelle präsentiert hast.“ Ich selbst bedanke mich an dieser Stelle bei Frau Faulstich, die auch in diesem Jahr wieder an uns gedacht hat, sowie bei Frau Flügel, der Sekretärin des Fatima-Weltapostolats Deutschland, die uns stets durch ihr Gebet und ihre Hilfe unterstützt.
Größter Dank gilt der Muttergottes: Auch in diesem Jahr haben sich wieder viele Dinge zum Besten gefügt, so dass ich am Ende meines Berichts mit einem Wunsch schließen möchte: Wie schön wäre es, wenn die Pilgermadonna an noch mehr Orten Deutschlands aufgenommen würde, um als Fürsprecherin bei
Gott reiche himmlische Gnaden vermitteln zu können!
Text und Fotos: Stephan Näder
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