Sulzbach a. d. Donau, St. Martin

6. - 8. Mai 2021

Die Muttergottes fragt die Hirtenkinder Lucia, Francisco und Jacinta (10, 9, 7 Jahre) bei ihrer ersten Erscheinung in Fatima am 13. Mai 1917:

"Wollt ihr euch Gott anbieten, um alle Leiden zu ertragen, die er euch schicken wird, zur Sühne für alle Sünden, durch die Er beleidigt wird, und als Bitte um die Bekehrung der Sünder?"

"Ja, wir wollen es!" (antworten die Kinder)

Und die Muttergottes: "Ihr werdet also viel leiden müssen, aber die Gnade Gottes wird eure Stärke sein!"

 

Tatsächlich hatten die Kinder viel zu leiden. Es ging dabei nicht nur um körperliche Krankheiten und Schmerzen. Es ging auch um Leiden anderer Art: die Kinder wurden der Lüge bezichtigt und deswegen verachtet, beschimpft und geschlagen - auch in der eigenen Familie.  Sie wurden ins Gefängnis gesteckt und mit dem Tode bedroht. Jacinta litt unter Heimweh: im Gefängnis und später ganz allein im Waisenhaus bzw. im Krankenhaus von Lissabon.

Die Kinder haben alle Leiden angenommen und aufgeopfert, d.h. Jesus und Maria aus Liebe geschenkt; für dei Bekehrung der Sünder und zur Sühne für die Sünden gegen das Unbefleckte Herz der Muttergottes.

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