Raitenbuch, Pfarrkirche St. Nikolaus

Diözese Eichstätt

9. Mai 2021

Mai-Andacht mit der Fatima-Pilgermadonna und gleichzeitig Dankandacht für die Kommunionkinder von Raitenbuch.

In Fatima ist die Muttergottes im Jahr 1917, also vor mehr als 100 Jahren, drei Hirtenkindern erschienen: Lucia, sie war damals

10 Jahre alt, Francisco war 9 Jahre und Jacinta 7 Jahre. Sie waren also genauso alt wie die Kommunionkinder heute, ja sogar noch jünger. Trotzdem hat die Muttergottes diesen kleinen Kindern wichtige Dinge für die ganze Welt gesagt, die heute noch gültig sind. Das wichtigste ist: Wir sollen Gott nicht mehr beleidigen, der von uns Menschen schon so viel beleidigt worden ist.

Die drei Hirtenkinder haben begriffen, wie sehr Gott sie liebt. Sie haben auch begriffen, dass Gott traurig ist, weil viele Menschen so gleichgültig sind und nichts von ihm wissen wollen. Und so haben sie beschlossen, Gott zu trösten: in der Kirche, aber auch  im Alltag, unterwegs beim Schafe-Hüten oder auf dem Schulweg oder zu Hause. Die Kinder haben auch angefangen, den Rosenkranz zu beten, weil die Muttergottes sich das so sehr wünscht. Der Rosenkranz ist nämlich ganz einfach. Der ist kinderleicht. Jeder kann den Rosenkranz beten. Wir können den Rosenkranz für uns selber beten und für unsere Familien, für andere Menschen, für Kranke, für den Frieden, für den Papst, einfach für alles. Die Muttergottes hat große Freude daran, aber auch in unser Herz kommen durch das Beten des Rosenkranzes Freude und Frieden.

Die Menschen in Fatima beten immer nach der hl. Kommunion das Gebet, das der Engel von Fatima die Kinder gelehrt hat:

"Mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die an Dich nicht glauben, Dich nicht anbeten, auf Dich nicht hoffen und Dich nicht lieben." 

 

Hier finden Sie Bilder zum Anschauen

{imageshow sl=63 sc=4 /}